Enthüllt: Das DiscDog-Virus ist ansteckender als vermutet

Hund mit Thermometer
Ansteckend aber nicht gefährlich

Es hat dich erwischt und zwar so richtig. Ich erkenne das an deinem Grinsen. Und deinen Hund hast du gleich mit angesteckt. Siehst du die leuchtend glänzenden Augen?

Ich habe dir gesagt, geh nicht zu nahe ran. Fasse dieses runde Plastik nicht an und begebe dich nicht in die Gesellschaft von DiscDoggern. Das Virus ist hoch ansteckend.

Und jetzt hat es dich erwischt. Leider gibt es kein Heilmittel!

Einmal infiziert lodert das DiscDog-Virus in dir. Und, du bist hoch ansteckend. Du wirst das Virus weitergeben und Mensch wie auch Hund anstecken.

Eigenschaften, Merkmale

Das DiscDog-Virus ist nicht gefährlich aber ansteckend. Viren vermehren sich nicht selbst und brauchen deshalb den Menschen oder den Hund. Bist du Träger dieses Virus, produzierst du weitere DiscDog-Viren.

Den Weg zum Arzt kannst du dir sparen. Das Virus lässt sich weder im Blut noch im Urin feststellen. Der Hausarzt wird dich als absolut gesund nach Hause schicken. Er wird dir sagen, dass du hervorragende Werte hast.

Ach ja, das Virus ist übrigens Geschlechtsunabhängig. Es kann Frau wie auch Mann treffen.

Symptome

Das DiscDog-Virus befindet sich hauptsächlich in deinen Händen und in deinem Kopf. Irgendwie steuert es deine Mundwinkel und zwingt diese zu einem Lächeln.

Dein Hund wird durch das Virus aufmerksamer. Er möchte etwas zusammen mit dir machen. Seine Augen werden glänzend, wenn er die Frisbee sieht. Dein Hund will Rennen und Fangen.

Übertragungswege

Anstecken kannst du dich über die Luft und deine Augen. Sieh einem DiscDogger zu wie er mit seinem Hund spielt. Sobald du dieses Grinsen auf seinem Gesicht siehst, ist es um dich geschehen. Spürst du, wie die Mundwinkel zucken?

Wenn du zum ersten Mal eine Frisbee in den Händen hast, hat das DiscDog-Virus bereits Zutritt zu deinem Körper.

Du wirfst deinem Hund eine Scheibe, er fängt diese und du siehst das strahlen in seinen Augen. Jetzt hat das Virus deinen Körper und deinen Geist in Besitz genommen und ist auch auf deinen Hund übergesprungen.

So schnell geht es!

Vorführungen, Schnuppertage, Seminare, Frisbee-Treffs und Turniere sind hochansteckende Events. Mach besser einen grossen Bogen darum. Manchmal genügt das Lesen eines Hundefrisbee-Textes. Oder, das Schauen eines Dogfrisbee-Videos.

Sogar durch reines Zuhören, wie jemand von DiscDogging erzählt, soll ansteckend sein. Ist klar, denn da bist du mit einem Infizierten in Berührung gekommen.

Verlauf

Der Verlauf der Erkrankung ist unterschiedlich. Bei den einen Menschen geht es sehr schnell und Andere haben eine längere Zeit bis das DiscDog-Virus komplett ausbricht. Es soll Fälle gegeben haben, wo Menschen schon beim ersten Kontakt mit der Frisbee zum DiscDogger mutiert sind.

Was aber alle Infizierten bestätigen. Das Virus ist sehr angenehm. Es gibt keine Schmerzen und die Leute fühlen sich besser als je zuvor. Wieder lässt sich dies am ständigen Grinsen erkennen.

Du wirst dich immer wieder mit der Frisbee beschäftigen wollen. Du probierst neue Tricks und Würfe. Deine Finger zucken beim Anblick einer Frisbee. Dein Blutdruck steigt und du willst dich bewegen.

Dein Hund konzentriert sich mehr auf dich. Er rennt los um gleich darauf die Frisbee zu fangen. Dein Hund verspürt den Drang, die Frisbee zu dir zurück zu bringen. Er hat grossen Spass zusammen mit dir.

Ihr werdet immer mehr zu einem Team. Jeder für sich ist langweilig. Das Virus verursacht, dass ihr gemeinsam Spass habt. Euch aufeinander einstellt und zusammen wachst. Aus Hund und Mensch ist ein Team, ein DiscDog-Team geworden.

Das Virus hat dich komplett eingewickelt, wenn du auf deinem ersten Turnier startest. Du kannst nicht mehr anders und willst es immer wieder tun.

Behandlung, Therapie

Antibiotika hilft dir nichts! Auch von weiteren Medikamenten solltest du die Finger lassen. Es wird nicht besser. Das Grinsen in deinem Gesicht verschwindet auch nach einer langen Behandlung nicht. Sämtliche Therapieformen haben bis jetzt nicht angeschlagen. Langzeitstudien gibt es keine.

Das Virus wird immer in dir sein. Eine Therapie kann höchstens die Symptome bekämpfen.

Ein erster Schritt ist, sämtliche Frisbee-Scheiben aus deinem Leben zu verbannen. Auch diejenigen, welche an deiner Wand hängen. Vermeide jeglichen Kontakt mit dem runden Plastik.

Finde eine Beschäftigung für deine Hände, diese vermissen das Spiel mit der Frisbee. Wie wäre es mit Stricken?

Vermehrung und Verbreitung

DiscDog-Viren vermehren sich nur dann, wenn die Wirtszelle auch wirklich passt. So gibt es Leute welche immun gegen das DiscDog-Virus sind. Dies sind aber eher Ausnahmen. Die Forscher haben noch keine DiscDog-Impfung gefunden. Es kann jeden treffen.

Sobald das Virus eingedrungen ist, übernimmt es die Kontrolle über dich. Und schon wieder grinst du, oder?

Jetzt geht es los mit der Verbreitung. Du hast das stetige Gefühl, über Hundefrisbee reden zu wollen. Du willst der ganzen Welt zeigen, wie du mit deinem Hund spielst. Du stellst ansteckende Texte und Videos ins Netz.

Jedem legst du eine Frisbee in die Hand und zeigst, wie man diese wirft. Du hast das Verlangen das DiscDog-Virus weiter zu geben.

Schnell erkennst du, wenn jemand neu infiziert ist und nimmst diese Person gleich in deiner Mitte auf. Ihr grinst jetzt Beide um die Wette.

Variabilität

Das DiscDog-Virus ist variabel und wandelbar. Die Symptome sind unterschiedlich und auch der Verlauf ändert sich.

Es gibt Personen, die sind sofort angesteckt und das Virus beherrscht ihr ganzes Leben. Bei Anderen ist es eher unterschwellig. Die Erkrankung läuft nebenher und bricht immer mal wieder durch.

Es gibt Leute, die Leben das Virus voll aus – jeden Tag, jedes Wochenende. Andere verdrängen das Virus und lassen es nur ab und zu ausbrechen.

Auch gibt es Hunde, die sind so infiziert, dass sie nichts anderes mehr wollen. Bei anderen Hunden lässt sich das Virus ein- und ausschalten.

Auch das Leben mit dem DiscDog-Virus ist unterschiedlich. Die Einen müssen ständig spielen. Die Anderen trainieren nur zusammen mit dem Hund. Die Nächsten wollen eher im Hintergrund sein. Dann gibt es die Show- und Turnierspieler und die Für-Sich-Alleine-Spieler.

Ich bin mir sicher, es gibt noch viele weitere Formen des DiscDog-Virus. Gemeinsam ist allen, der Spass an der Scheibe zusammen mit dem Hund. Und, das Grinsen im Gesicht.

Ursprung

Es wird vermutet, dass Alex Stein der erste Träger des Virus ist. Er hat seinen Hund Ashley Whippet ebenfalls infiziert. 1974 schlich er sich in der Pause eines Baseball-Spiels in Los Angeles auf den Rasen und zeigte den Leuten seine Show mit Frisbee und Hund.

Alle Kameras haben drauf gehalten und das Geschehen in die Welt hinaus getragen. Dabei wurden viele Leute mit dem DiscDog-Virus infiziert. Dies übertrug sich auch auf ihre Hunde.

Alex wurde vom Sicherheitspersonal festgehalten und musste ein Bussgeld bezahlen. Ashley lief weg. Es gibt ein Happy End, die Beiden haben dank den Medien wieder zueinander gefunden.

Alex und Ashley werden bekannter und berühmter. Der Hund hat sogar eine eigene Kreditkarte und ist viel gereist. Von Auftritt zu Auftritt.

Das Virus breitet sich weiter aus und erreicht auch Europa. Ich fühle mich sehr wohl mit dem DiscDog-Virus und freue mich, dieses in die Welt hinaus zu tragen. Das Virus ist absolut ungefährlich. DiscDogger sind Anders!

Was ist mit dir? Trägst du das DiscDog-Virus in dir? Bist auch du hoch ansteckend? Hast du dieses Grinsen im Gesicht?

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

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