7 Wege ein durchschnittlicher DiscDogger zu sein, für den sich keine Sau interessiert

 Durchschnittlicher DiscDog

Zähle mir ein paar DiscDogger auf! Zuerst nennst du die Leute, welche dir nahe stehen. Dann kommen weitere Namen und dann fällt dir niemand mehr ein.

Warum gibt es DiscDogger, welche der Mehrheit einfallen und warum gibt es Personen, welche an dir vorüber ziehen.

Schon x-Mal hast du sie spielen sehen – und trotzdem fallen sie dir auf die Schnelle nicht ein – diese Durchschnitts-DiscDogger!

Willst du zu diesem Durchschnitt gehören? Auf keinen Fall auffallen und niemandem in Erinnerung bleiben?

Dann befolge unsere Anleitung!

1. Spiele nicht vorne mit und gewinne nicht

Wer Erfolg hat sticht automatisch aus der Masse raus. Es werden Fotos von den Platzierten publiziert, die Namen erscheinen auf verschiedenen Homepages und die Personen posten ihren Sieg auf den Sozialen Medien.

Sorge dafür, dass du nie auf einem Podest landest. Sollte es passieren, achte darauf auf dem Siegerfoto nicht erkennbar zu sein. Und poste auf keinen Fall deinen Erfolg auf den sozialen Medien.

Sei bestrebt, nicht mehrmals im Jahr auf einem Podest zu landen und qualifiziere dich nicht für Meisterschaften. Dein Name wird sonst bekannt.

2. Gehe kein Risiko ein und wage nichts

Der upsidedown Skip ist nicht einfach und funktioniert häufig nicht. Wenn er funktioniert, ist es eine tolle Sache und den Leuten fällt der gelungene Wurf auf. Oder eine schnelle Abfolge eines schwierigen Sets. Es funktioniert und die Leute merken sich das. Eine Runde, in welcher alle Frisbee gefangen wurden (droppless) – wunderbar.

Lass all diese Sachen weg. Versuche keine speziellen Tricks und Würfe. Bleib schön bei der Basis und versuche nie etwas zu spielen, was nicht schon alle anderen gezeigt haben. Denn, wenn es gelingt, werden die Leute sich das merken. Sie schauen dir beim nächsten Mal genau zu.

Und wenn du den Trick erfolgreich wiederholst, ist dein Name Thema.

3. Falle innerlich wie auch äusserlich nicht auf

Bunte Haare, auffallendes Outfit, Frisbee die keiner hat. Laut sein, arrogant sein und überall dabei sein. Alles Züge, welche eine Persönlichkeit ausmachen. Solche Spieler fallen nicht nur auf, sie stechen raus!

Bleib bei deiner natürlichen Haarfarbe und probiere keinen neuen Haarschnitt aus. Wähle dunkle Farben für deine Klamotten. Es gibt farblose Frisbee, die fallen nicht auf. Und male nie eigene Muster auf die Frisbee.

Verhalte dich auf und neben dem Feld ruhig. Werde nicht laut, versuch nicht zu tanzen oder zu feiern. Sei auf keinen Fall auf jedem Turnier dabei und schon gar nicht bei jedem Joke. Je häufiger du in Erscheinung trittst, umso mehr merken sich die Leute dein Gesicht.

Arrogante Menschen mögen wir nicht. Mach einen auf arrogant und die Leute vergessen dich. Falsch!

Arrogante Menschen strahlen etwas aus. Sie sind besser als Andere, wissen mehr und sind unnahbar. Das lassen sie dich zumindest glauben. Und das zieht an. Arrogante Menschen machen sich schnell einen Namen. Sie sind dreist genug und haben den Mut sich hinzustellen und zu sagen: Hier bin ich und ich bin gut!

Leg nie deine arrogante Seite an den Tag. Sonst hast du schnell deine Follower.

4. Dein Hund darf nicht speziell sein

Auch dein Hund macht dich bekannt. Spieler mit ungewöhnlichen Hunden sind in der Szene viel schneller bekannt. Auch ohne zu gewinnen.

Wenn du nicht durch deinen Hund interessant sein willst, darfst du mit keiner speziellen Rasse spielen. Dein Hund sollte kein Handicap haben und weder vom Verhalten noch von der Farbe her auffallen.

Er darf nicht übermässig schnell sein und nicht toll springen. Auch darf er nicht auffallen (negativ), indem er vom Feld geht oder die Scheiben nie fängt.

5. Spiele nur Basic und sei nicht du selbst

Das Rad muss und kann nicht neu erfunden werden. Aber es gibt Spieler, die erfinden das Spiel neu. Sie haben ihren eigenen Stil. Die Art, wie sie mit dem Hund kommunizieren, die Art der Bewegungen oder die Art wie sie Auftreten. Es ist unverwechselbar. Selbst wenn andere Personen diese Art nachmachen, ist klar, woher der Ursprung kommt.

Versuche nicht deinen eigenen Stil zu finden. Verbiege dich und zeige das gleiche Spiel wie die grosse Masse. Du willst nicht auffallen und du willst nicht kopiert werden.

6. Lege sämtliche Macken ab

Jeder Mensch hat ne Macke – manche sogar Mehrere. Auch DiscDogger haben Macken und einige streichen diese Macken bewusst hervor. Sie nutzen die Macke um aufzufallen.

Sei das ein spezielles Grimassengesicht, welches sich auf allen Fotos zeigt. Oder die Art wie sie das Spiel beginnen oder beenden. Die Macke, mit den Richtern und dem Publikum zu flirten. Die Macke speziellen Sound zu bevorzugen.

Werde dir deiner Macken bewusst und schalte sie ab. Beobachte andere Leute und kopiere sie. Je weniger du von dir und deinen Macken preisgibst, umso mehr verschwindest du unter der Decke des Durchschnitts.

7. Halte dich an die Regeln – lehne dich nie gegen etwas auf

Es gibt Spieler, die halten sich ungern an Regeln. Wenn Andere etwas vorschreiben, wird generell dagegen gehalten. Solches Verhalten ist mühsam und fällt auf. Meist fällt es negativ auf.

Oft hörst du die Leute sagen: Typisch! Spieler haben sich durch das ignorieren von Regeln einen Bekanntheitsgrad geschaffen.

Halte dich an die Regeln, motze nicht darüber und lehne dich nicht dagegen auf. Sonst gehörst du bald zum Kreis der „Typisch“.

Fazit

Ich habe in Italien bei einem Spieler ein Intro erlebt, welches gefühlte 30 Sekunden ging. Der Spieler stand nicht auf dem Feld, sondern ging neben dem Feld auf und ab. Als er endlich aufs Feld ging, legte er noch immer nicht los. Es war witzig, verwirrend und faszinierend.

Immer wenn der Song mit dem langen Intro im Radio läuft, sehe ich Salvio vor mir. Mit 30 Sekunden, hat er sich für immer in meinen Kopf gebrannt.

Du entscheidest, willst du dich in die Köpfe brennen oder willst du unbemerkt vor dich hin glühen? Du musst ja nicht gleich alle 7 Punkte umsetzten – manche sind auch eher negativ. Aber, vielleicht schaffst du es in ein oder zwei Punkten mehr aus dir raus zu kommen und aufzufallen.

 

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

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