7 Dinge, die Besitzer von glücklichen Hunden anders tun als der Rest

Ist mein Hund glücklich?Ich sitze auf dem Sofa und schaue meinen Hund an. Ist Chetana glücklich?

Hast du dir diese Frage auch schon gestellt?

Ich will um alles in der Welt, dass es meinem Hund gut geht, dass er sein Leben geniesst und dass er glücklich ist.

Ich frage mich gerade, kann ein Hund Glück empfinden? Was sagen die Wissenschaftler?

Wissenschaftlich bewiesen ist es nicht, es kann aber auch nicht abgestritten werden. Somit glauben wir, dass Hunde Glücksgefühle haben, beweisen können wir es nicht.

Müssen wir auch gar nicht – der Glaube reicht!

Da Sandro und ich keine Kinder haben, kommen die Hunde gleich nach dem Partner. Manchmal sogar vorher, sorry Sandro.

Ich bin für meinen Hund verantwortlich. Er ist auf mich angewiesen und er spricht nicht meine Sprache. Genau deshalb ist es mir wichtig zu wissen, dass mein Hund glücklich ist.

Doch, was macht meinen Hund glücklich? Frisbee!

Die Grundbedürfnisse deines Hundes

Klar, die Grundbedürfnisse müssen befriedigt werden. Mein Hund hat jederzeit Zugang zu frischem Wasser und bekommt regelmässig sein Futter. Ob dies Trockenfutter oder BARF ist, sei jedem Hundebesitzer überlassen.

Chetana und Sammy haben die Möglichkeit sich in einen warmen Raum zurückzuziehen und sind im Sommer vor Wärme und Regen geschützt. Nein, sie leben nicht draussen. Unsere Hunde wohnen mit uns im Haus.

Und, die Beiden gehen alle fünf Stunden raus um ihr Geschäft zu erledigen. Ausser Nachts, da müssen sie acht Stunden durchhalten. Was für einen ausgewachsenen, gesunden Hund kein Problem ist.

Je nach Hund ist die Fellpflege intensiv. Ich sehe es als Grundbedürfnis an, dass der Hund kein verfilztes Fell hat und von Ungeziefer befreit wird. Wöchentliches Waschen ist nicht nötig. Aber, Fellpflege gehört schon dazu. Oder fühlt sich dein Hund mit einem verklebten Arsch und verfilzten Fell wohl?

Meinem Hund geht es gut. Aber, Chetana braucht mehr um glücklich zu sein.

Rennen, Musklen stärken und Kondition aufbauen – Körperliche Auslastung

Unsere Hunde wollen Rennen, Spielen und Toben. Genau das bekommen Sie. Tägliche Spaziergänge und Ausflüge in den Garten stehen auf der Tagesordnung.

Reicht es meinem Hund neben mir her zu laufen? Spaziergänge sind wichtig, mein Hund kann unterwegs Zeitung lesen. Aber, reicht dies für eine körperliche Auslastung?

Ich denke, mein Hund braucht mehr um glücklich zu sein.

Ich raufe mit meinen Hunden und mach Fangspiele. Sie rennen einem Ball nach und apportieren diesen.

Herrlich ist es, die Hunde am Fahrrad oder am Scooter zu erleben. Da gehen sie richtig ab und dürfen rennen.

Nicht zu vergessen, das Spiel mit der Frisbee. Mein Hund jagt der Scheibe hinterher. Bei den Tricks ist Geschmeidigkeit verlangt und bei den Sprüngen Koordinationstalent.

Sam kann stundenlang laufen und rennen. Chetana ist dies nicht so wichtig. Sie legt sich eher mal hin und schaut zu. Aber wenn ihr etwas wichtig ist, geht sie richtig ab.

Rennen ist schön, aber mein Hund braucht mehr um glücklich zu sein.

Nachdenken, überlegen und studieren – Geistige Auslastung

Gerade Chetana fordert die geistige Auslastung ein. Sam ist da weniger intensiv. Unsere Hunde wollen ihren Kopf benutzen. Das Gehirn schärfen und fit halten.

So suchen wir gemeinsam Spielzeug, studieren neue Tricks ein und versuchen uns an Intelligenzspielen.

Es ist schön zu sehen, wie mein Hund nachdenkt um auf die richtige Lösung zu kommen. Gerade beim Frisbee fällt mir das auf.

Wenn wir neue Sets aufbauen ist Chetana sowas von dabei. Sie bietet viele Möglichkeiten an und hat uns auch schon auf neue Ideen gebracht. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir müssen uns und Chetana zwingen eine Pause einzulegen. Fast kann ich sie lächeln sehen.

Während bei Sam viel schneller der Kopf raucht. Er liebt es bekannte Dinge zu machen. Aber auch Sam bekommt neue Aufgaben. Mit Geduld und häufigen Wiederholungen sitzt es dann.

Körperlich und geistig erschöpft – wie toll. Beide Hunde brauchen jedoch mehr um glücklich zu sein.

Der Partner Mensch

Chetana und Sammy brauchen uns. Sie gehen eine tiefe Bindung mit uns ein und lieben es mit uns zu kuscheln. Oder rede ich mir das ein? Ist es das, was ich brauche?

Wenn sich Chetana an mich schmiegt, ist das ihr freier Entscheid. Wenn Sam uns herzlich begrüsst, ist dies weil er sich über unsere Rückkehr freut.

Für mich eines der grössten Zeichen beim Frisbeespiel. Unsere Hunde rennen nicht alleine mit der Frisbee rum. Sie bringen diese zu uns und fordern uns zum Spielen auf. Es ist das gemeinsame Spiel, was bedeutend ist.

Die Beziehung und die Bindung sind gerade durch das Spiel mit der Frisbee noch intensiver geworden.

Ich erlebe, wie Chetana den Sandro liest. Sie weiss, was er als nächstes vor hat und schaut intensiv auf ihn.

Es ist kein hirnloses hinter der Scheibe nachrennen. Es ist ein gemeinsames Spiel zwischen Mensch und Hund. Die Frisbee ist das Bindeglied.

Die Beziehung zum Menschen ist wichtig. Unsere Hunde wollen noch mehr um glücklich zu sein.

Der Partner Hund

Bei Chetana bin ich mir nicht sicher, ob sie andere Hunde braucht. Sie sucht nicht den direkten Kontakt zu Sam und zusammen rumliegen ist nicht. Wenn ich sehe, wie sie den Grossen zum Spielen auffordert, revidiere ich meine Aussage.

Sie geniesst das Spiel mit dem Partner Hund. Dies können wir nicht ersetzen. Wir sprechen kein hündisch. Ich denke es ist wichtig, dass mein Hund Kontakt zu anderen Hunden hat.

Das heisst jetzt nicht, dass du zum Mehrhundehalter wirst. Du triffst überall auf andere Hunde. So auch im Frisbeetraining.

Nicht nur wir tauschen uns im Training aus. Nein, auch die Hunde halten ihren Schwatz. Wenn auch nicht jeder mit jedem und nicht alle gleichzeitig.

Sam lernt in der Runde, dass es nicht schlimm ist, wenn andere Hunde anwesend sind. Gerade für unsichere Hunde wie Sammy ist es wichtig, dass sie nicht isoliert werden. Kontrollierte Kontakte mit anderen Hunden sind wertvoll. Und zu Hause hat er seine Chetana.

Kontakte mit Seinesgleichen sind wichtig. Zum Glück braucht es noch mehr.

Ab in die Box – Rückzug und Ruhe

Spannung, Spiel und Spass – da sind unsere Hunde voll dabei. Sie vergessen, dass Ruhe wichtig ist. Ständig eingeschaltet, immer auf 180 – das ist nicht gesund.

Sam zieht sich ab 20 Uhr jeweils ins Schlafzimmer zurück. Dies ist für uns ungewohnt. Chetana liegt zwar auch rum, jedoch dort wo wir sind. Das ein Hund bewusst, einen anderen Raum aufsucht um seine Ruhe zu haben, kannten wir vorher nicht.

Klar, wenn du Sam ansprichst oder rufst steht er sofort da und ist bereit.

Wichtig ist, dass sich unsere Hunde zurückziehen können. Sie müssen nicht mitten im Geschehen sein. Ein Hund, welcher beim Frisbee zuschaut und voll abdreht, bringst du weg vom Geschehen.

Er kann nicht runterfahren und steigert sich immer mehr rein. Bei uns zu Hause stehen die Hundeboxen offen im Wohnzimmer. Gerade Sam zieht sich gerne in seine Box zurück. Dies nutzen wir, wenn wir unterwegs sind. Sammy liebt seine Box. Für ihn bedeutet dies Ruhe und Sicherheit.

Wir setzen unseren Hunden bewusst Ruhepausen. Zeiten, in welchen keine Action ist und die Hunde rumliegen und schlafen.

Und noch mehr braucht es zum Hundeglück.

Regeln regeln das Zusammenleben

Im Zusammenleben zwischen Hund und Mensch braucht es Regeln. Es ist nicht alles erlaubt und erwünscht. Hunde verlangen nach diesen Regeln.

Hundeschule, Gehorsamsübungen und Hundesport – Chetana und Sam sind mit voller Hingabe dabei. Sie dürfen mit uns etwas machen. Die Regeln sind klar und dies vermittelt Sicherheit und Spass.

Ein guter Grundgehorsam regelt das Zusammenleben. Sam und Chetana haben viele Stunden in der Hundeschule besucht und wir gehen noch heute in die Gruppen.

Hundefrisbee ist der grösste Teil in unserem gemeinsamen Leben, ersetzt aber die Erziehung und die Hundeschule nicht.

Fazit: Mein Hund ist glücklich

Sicher gibt es noch viel mehr Sachen, welche unsere Hunde glücklich machen. Und nicht alles macht deinen Hund glücklich. Jedes Geschöpf ist individuell und soll auch so behandelt werden.

Glücklich ist der Hund, welcher mit einem gesunden Menschenverstand geliebt wird. Du lernst deinen Hund kennen und siehst wie es ihm geht. Wir haben das Frisbeespiel für uns und die Hunde entdeckt.

So viele verschiedene Facetten werden über Dogfrisbee abgedeckt. Für uns definitiv eine Beschäftigung, welche Hunde glücklich macht.

Chetana und Sammy sind nicht immer glücklich. Es gibt Momente wo sie keine Freude haben. Aber, das Leben ist kein Ponyhof.

Ich schaue die zwei gerade an – sie sind glücklich.

Ist dein Hund auch glücklich? Was braucht er um glücklich zu sein?

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

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