Homepage gestalten: Der Schlüssel zur Sichtbarkeit im Internet

Homepage gestalten, arbeiten mit Bildern, Kurzfassung, VerlinkungenAus einer Idee wurde eine Homepage mit Text. Du wirst langsam sichtbar. Nun folgen weitere Tipps um deine Homepage zu illustrieren und um Google weiter zu helfen deine Seite richtig zu scannen.

Die Adresse einer Seite

Jede Seite innerhalb deiner Homepage hat eine eigene Adresse. Du hast dich zu Beginn für eine Domain entschieden. Bei uns ist dies www.hundespass.ch. Nun braucht jede Unterseite innerhalb dieser Domain eine Adresse.

Diese Adressen vergibst du manuell. Denke gut darüber nach. Wie ist der Titel dieser Seite? Um welches Thema geht es? Was ist die Kernaussage und welche Suchwörter hast du definiert?

Die Adresse muss die Antwort auf diese Fragen sein. Es ist sinnvoll, Suchwörter in der Adresse zu verwenden. Es kann ein Wort sein, es dürfen aber auch mehrere Wörter sein. Erinnerst du dich an die Longtail Keywords aus dem letzten Artikel?

Wenn ich auf HundeSpass über das Apportieren im Hundefrisbee schreibe, macht es Sinn eine entsprechende Adresse zu wählen „hundefrisbee-apportieren“. Die ganze Adresse lautet www.hundespass.ch/hundefrisbee-apportieren.

Du siehst an der Adresse worum es im Artikel geht. Ebenso erkennt das Google.

Beachte, dass es in Adressen keine Leerschläge gibt. Mach einen Bindestrich zwischen die einzelnen Wörter. Joomla und WordPress machen dies automatisch.

Auch hier stellt sich die Frage mit den Umlauten. Verwenden oder nicht? Du kannst! Ich schreibe keine Umlaute in die Adresse, ist noch eine alte Gewohnheit. Früher war das nicht möglich. Google kann damit umgehen. Jedoch nicht jeder Mensch.

Denke daran, wie mühsam dir die Eingabe der französischen Wörter mit ihren ganzen Akzenten fällt. Genau so mühsam muss es sein, unsere Umlaute zu nutzen. Und, auch nicht jede Tastatur bietet diese an.

Lass die Füllwörter in der Url weg. Nicht: „was-ist-die-beste-frisbee-fuer-meinen-hund“. Sondern: „beste-frisbee-fuer-hund“. Die Url sollte nicht zu lange werden. Je mehr Wörter diese enthält, umso mehr Tippfehler gibt es bei der Eingabe.

Schreibe die Url mit Kleinbuchstaben. Es gibt Server, die unterscheiden zwischen Gross- und Kleinschreibung. Somit muss die Adresse dann genau so angegeben werden. Dies führt bei der Eingabe zu Fehlern.

Zusammenfassung in drei Sätzen

Im letzten Artikel haben wir lange Texte geschrieben. Jetzt geht es um die kurzen Texte. Schreibe eine Zusammenfassung deiner Seite. Was ist die Kernaussage? Auf welche Fragen gibst du Antworten?

Google zeigt diese Kurzfassung in den Suchresultaten an. Oder, wenn deine Seite auf Facebook geteilt wird, zeigt es ebenfalls diesen Text an.

Dein Text muss kurz sein. Google erlaubt ca. 150 – 160 Zeichen. Danach wird dein Text abgeschnitten. Dies sind zwei bis drei Sätze. Verwende deine Suchwörter in der Kurzbeschreibung. Schreibe aber nicht für Google, sondern für den Menschen.

In Facebook stehen dir mehr Zeichen zur Verfügung. Es kann Sinn machen, für Google und für Facebook unterschiedliche Zusammenfassungen zu schreiben. Nehmen wir jetzt noch Twitter, sieht es nochmals anders aus.

Und auch am Titel kannst du schrauben. Der Artikeltitel muss nicht dem Titel entsprechen, welcher Google und Facebook anzeigen. Definiere unterschiedliche Titel. Für Google muss der Titel weniger als 60 Zeichen haben. Sonst schneidet Google diesen ab.

Ich verwende in WordPress das Plugin WP Meta SEO. Dieses erlaubt mir unterschiedliche Texte und Titel zu schreiben. Ausserdem zeigt es mir, wie das Ergebnis in Google aussieht. So muss ich nicht mühsam Zeichen zählen.

Ich empfehle dir für jede einzelne Seite deine Kurztexte zu schreiben. Sonst übernimmt Google die ersten Wörter deiner Seite.

Beispiel: Ich suche nach Hundebüchern. Da kommt ein Suchergebnis welches so anfängt: „Hallo Besucher, ich habe zwei Hunde und wohne im schönen Thurgau…“.

Ähm ja, nett!

Würdest du diese Seite jetzt anklicken? Nein!

Du suchst Hundebücher und glaubst nicht daran auf dieser Seite Antworten zu finden. Schade, denn eigentlich stellt diese Person ihre liebsten Hundebücher vor. Wäre spannend.

Eine verschenkte Chance für den Suchenden und für den Homepage-Besitzer.

Hätte da gestanden: „Ich stelle dir die besten 50 Hundebücher vor“, hättest du eher drauf geklickt.

Das Auge liest mit – arbeiten mit Bildern

Deine Seite soll nicht nur Text beinhalten. Zeige den Leuten worum es geht. Wir Menschen arbeiten stark über die Augen. Ein schönes Foto zieht uns magisch an. Eine Grafik verdeutlicht eine Aussage.

Mach dich auf die Suche nach passenden Bildern. Aber nicht klauen. Viele Fotos und Grafiken unterliegen dem Copyright und du darfst diese nicht verwenden. Es gibt kostenlose freigegebene Bilder und viele, welche du für wenig Geld erwerben kannst. Such auf Google nach „lizenzfreie Bilder“.

Am sichersten und einzigartigsten fährst du aber mit eigenen Bildern. Mach die Fotos selbst oder lass diese von einem Fotografen machen. Für Hundefotos kann ich dir Klaus Wieckenberg empfehlen.

Ein hochauflösendes Foto ist schön, aber fürs Web nicht geeignet. Du brauchst viel Speicher auf deinem Webserver und die Bilder laden langsam. Dies mag weder Google noch dein Leser.

Verkleinere die Fotos fürs Web. Dabei helfen dir die Grafikprogramme und es gibt viele kostenfreie Programme im Netz. Frag Google. Auch gibt es für WordPress Plugins, welche dir bei der Arbeit mit Bildern helfen. Das oben genannte WP Meta SEO hilft mir.

Bilder sind wahre Schätze. Du kannst viele Informationen an ein Bild knüpfen. Diese sind für Google und für den Leser relevant. Du hast bestimmt auch schon die Bildersuche von Google genutzt.

Es fängt beim Datei-Namen des Bildes an. Gib deinem Bild einen sprechenden Namen, verwende ein Suchwort und lass Füllwörter weg.

Fülle auch den Alternativ Text aus. Dies ist die Beschreibung deines Bildes. Erkläre, was auf dem Bild zu sehen ist und worum es in diesem Bild geht. Dieser Text wird angezeigt, wenn Leute die Bildansicht ausgeschaltet haben. Ist also für deinen Leser wichtig. Hier sprechen wir von Barrierefreiheit.

Die Suchmaschine hat beim Bild das Problem den Zusammenhang zu erkennen. Google sieht das Bild nicht mit dem Verständnis wie wir. Über den Alt-Text gibst du Google weitere Informationen.

Viele Leute verwenden für das Title-Attribut die gleichen Begriffe wie für den Datei-Namen des Bildes. Besser als leer lassen. Aber wie wäre es mit einem ansprechenden Titel? Überlege dir, was den Leser neugierig macht. Der Titel wird angezeigt, wenn du mit der Maus über das Bild fährst.

Das Feld Bezeichnung gibt es nur in WordPress und hat nicht wirklich eine Bedeutung. Hier kannst du lange Texte zum Bild unterbringen.

Und zum Schluss haben wir noch die Bildunterschrift. Diese scannt Google ebenfalls und es macht Sinn dein Suchwort unterzubringen. Denk auch hier an den Leser. Was macht Sinn und was ist zu viel?

Ich verwende oft keine Bildunterschrift im Bloggi, da das Bild Text enthält.

Macht es Sinn, für Facebook ein zusätzliches Bild hochzuladen? Ja macht es.

Facebook verwendet ein eigenes Bildkonzept. Dies definiert die Grösse der einzelnen Bilder. Du hast bestimmt schon erlebt, dass du einen Link aus dem Internet auf Facebook geteilt hast und das Foto dies nicht mitmachte. Entweder wird es abgeschnitten oder qualitativ herunter geschraubt.

Facebook ändert leider immer wieder die Grösse für die einzelnen Fotos. Daher macht es keinen Sinn, hier definierte Grössen anzugeben. Informiere dich bei Facebook oder im Netz. Wichtig, achte auf den richtigen Bildtyp. Ein Titelbild hat eine andere Grösse als ein Bild im Post.

Vernetzen mit Links

Du bist nicht die einzige Quelle, welche über ein Thema schreibt und Infos hat. Verlinke auf weiterführende Informationen. Verlinke auch deine Seiten untereinander. Benenne deinen Link.

Schlecht: Infos siehe hier

Gut: Meine Lieblings-Hundebücher

Sag dem Leser, was ihn erwartet, wenn er auf den Link klickt. Bringe dein Suchwort unter. Google wertet die Links.

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

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