Wie wäre das Leben ohne Abschiede?

Mensch küsst Hund
Chetana die Herzensbrecherin

Ich liege krank auf dem Sofa, da kuschelt sich Chetana dicht an mich ran. So schön, da vergesse ich gleich meine Kopfschmerzen.

Und plötzlich ist da dieses beklemmende Gefühl in der Brust. Ich vergrabe mein Gesicht in ihrem Fell und beginne zu weinen.

Wie aus dem Nichts überfällt mich das Wissen, dass Chetana irgendwann nicht mehr da sein wird. Ich trauere aus ganzem Herzen um meinen über alles geliebten Hund.

Dann schaltet der Verstand wieder ein. Sie lebt. Sie liegt da neben dir und es geht ihr gut. Warum bist du traurig?

Genau, denk an einen Film. Menschen sterben und es ist tragisch aber ok. Aber wehe wenn der Hund oder sonst ein Tier stirbt. Dann bricht für den Moment die Welt zusammen. Lass alle sterben nur nicht den Hund.

Warum ist der Schmerz so gross? Es ist doch „nur“ ein Hund

Ich trockne mir die Tränen und denk darüber nach. Chetana hat sich fest in mein Herz gesetzt, dass der Gedanke an ihren Tod mich zerreisst. Ist das normal? Darf mir mein Hund so wichtig sein? Es ist doch „nur“ ein Hund.

Woher kommt dieses Gefühl? Ich habe keine Kinder, kann nicht vergleichen wie die Liebe zu einem Kind ist. Ich habe mir nahe stehende Menschen. Aber da kommt dieses Gefühl des Verlustes nicht auf.

Ist es, weil dieser Verlust noch weit weg ist? Ich bin 37 da denkt man noch nicht ans Sterben. Nicht einmal daran, dass die Eltern sterben. Die haben ja auch noch ihre 20 Jahre und mehr vor sich.

Klar, es könnte etwas passieren und plötzlich muss ich mich von einem geliebten Menschen verabschieden. Diese Gefahr blendet mein Verstand aus.

Aber warum denke ich bei Chetana daran? Sie ist jetzt 8 und hat somit mehr als die Hälfte ihres Lebens hinter sich. Ist das der Grund? Ich meine, der Abschied ist in den nächsten 4 – 6 Jahren zu erwarten.

Und ich will mich nicht verabschieden.

Meine Hoffnung, dass Chetana glücklich und gesund alt wird. Ich glaube es macht den Abschied leichter. Zu sehen, wie sie ein kleines Pflänzchen war, zur Blühte ihres Lebens gewachsen ist und langsam verwelkt. Das ist der Lauf der Natur. Das ist der Lauf unseres Lebens.

Und ja, ich werde um meinen Hund genau so tief trauern wie um einen Menschen. Chetana ist Familie, ich bin für sie da und sie ist für mich da. Mit ihr verbringe ich mehr Zeit als mit manch einem Menschen. Ich werde mich einschliessen und weinen. Chetana wird einen Teil meines Herzens mitnehmen.

In einem Hundeleben verabschieden wir uns mehr als einmal

Sie quietscht gerade rum. Ihr ist langweilig. Während ich hier sitze und schreibe, lebt sie. Sie will was unternehmen, das Leben geniessen. Sie hat so recht. Vertreiben wir die Gedanken an den Abschied.

Wobei, Chetana hat schon oft dafür gesorgt, dass ich Abschied genommen habe. Kannst du dich an das erste kleine Halsband erinnern? Da passt dein Hund jetzt nicht mehr rein, oder?

Schaust du dir auch so gerne die Welpen-Fotos an? Kannst du dich an lustige Momente zurück erinnern?

Bestimmt gibt es Menschen, die du durch deinen Hund kennen gelernt hast. Ist der Kontakt noch mit allen da? Gab es auch da einen Abschied?

Und im Hundesport. Dein Hund verletzt sich oder wird krank und dies bedeutet das Aus für den Hundesport. Du musst dich davon lösen und für deinen Hund eine andere Beschäftigung suchen oder zumindest pausieren. Verabschiede dich.

Da kommt aber auch das Alter des Hundes dazu. Wir haben unsere Frisbee-Kür an Chetana angepasst. Die Sprünge werden weniger. Die Distanzen werden kleiner. Wir verabschieden uns von gewissen Tricks und Sprüngen. Dafür kommen neue Sachen dazu.

Am Ende jeder Saison steht ein kleiner Abschied an. Wir wissen nicht, ob Chetana in der nächsten Saison noch Bock hat zu spielen. Doch, Bock hat sie wahrscheinlich schon. Aber wird ihr alles zu viel? Sie könnte sich im Winter verletzten oder ihr Körper macht altersbedingt nicht mehr mit.

Wenn der Hund 3 Jahre jung ist, machst du dir noch keine solchen Gedanken. Aber mit einem 8-jährigen Hund?

Und wenn ich den richtigen Zeitpunkt verpasse?

Ich wünsche mir, dass wir es erkennen, wenn Chetana nicht mehr aufs Feld gehen möchte. Ich wünsche mir von dir, dass du mir sagst, wenn ich den Zeitpunkt verpasst habe.

Es ist schwer.

Ich habe alte Hunde auf dem Feld gesehen. Wann ist genug? Der Hund wird langsamer ja. Aber wenn ich sehe, dass der Hund Spass hat ist es doch in Ordnung.

Ich habe schon gehört, das ist für die Zuschauer nicht gut, wenn sie Hundefrisbee so mitbekommen. Warum darf der Zuschauer keinen alten Hund auf dem Feld sehen? Sind wir nicht alle stolz, dass unsere Hunde trotz des Sports fit alt werden?

Hm, die andere Frage. Warum muss ein alter Hund noch ein Turnier laufen? Den Spass kann er auch neben dem Feld haben oder nicht? Die Turniere wollen hauptsächlich wir.

Jein, mein Hund ist anders drauf wenn er vor applaudierendem Publikum spielt. Wir sind anders drauf. Auch die alten Hasen im Showbiz machen doch immer weiter. Das ist wie eine Sucht nach Anerkennung des Publikums.

Trotzdem ist das ganze Beigemüse nicht zu vergessen. Ein Turnier bedeutet meistens lange Anfahrtszeiten. Schlafen in beengten Verhältnissen im Auto oder Zelt. Und lange Wartezeiten. Grosse Hitze und Lärm.

Will ich das meinem alten Hund noch antun? Wie ist es, wenn der Hund zwar nicht mehr auf dem Feld spielt, aber trotzdem dabei ist? Er muss die ganzen Strapazen auf sich nehmen, ist aber mit dabei.

Oder lasse ich meinen Hund zu Hause? Für den Hund ist es einiges entspannter. Aber dafür ist er von mir getrennt. Hat er mich ein Leben lang begleitet. Warum soll er jetzt jedes Wochenende ohne mich sein?

Und, wie fühlst du dich, wenn dein Hund über die Regenbogenbrücke geht während du irgendwo in Europa auf einem Turnier bist? Ausschliessen können wir es leider nicht.

Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ich bin noch nicht in dieser Situation und ich weiss nicht, wie ich reagieren werde.

Du musst für dich und deinen Hund einen Weg finden. Du musst deinen eigenen Abschied gestalten. Und, du bist niemanden Rechenschaft schuldig.

Aber weisst du was, jetzt knuddle ich meinen Hund und bin Chetana unendlich dankbar, dass sie mich solche Gefühle spüren lässt. Danke allen Hunden auf dieser Welt für ihre Liebe. Nun geh und knuddle deinen Hund.

Hast du schon einen schmerzlichen Abschied von einem geliebten Tier erlebt? Wie bist du damit umgegangen? Hatten die Leute in deinem Umfeld verständnis für deine Trauer? Wie sieht es mit dem Abschied aus dem Sport aus? Wie merkst du, dass dein Hund nicht mehr aufs Turnierfeld gehört?

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

14 Replies to “Wie wäre das Leben ohne Abschiede?”

  1. solange es deinem hund gut geht bist du einfach glücklich, ob du nun beim frisbeeturnier mitmachen kannst oder nicht. Aber glaube mir der entgültige abscjied ist noch schlimmer als du es dir vorstellen kannst. Darum geniess jeden tag mit chet. Bald ist es ein jahr her, dass wir grizzli geben mussten, und wärend ich heir schreibe, treffe ich die buchstaben fast nicht mehr, weil beim gedanken an ihn die tränen nur so runterkullern

    • Liebe Colette

      Vielen Dank für deine schönen Worte. Auch ich habe beim Gedanken an Grizzli Tränen in den Augen.
      Genau, wir geniessen jeden Tag mit unseren Liebsten. Der letzte Tag kommt immer zu früh.

      Drücke dich
      Sandra

    • Ja das kenne ich auch in doppelter ausführung. Etst Diesel und dann meine Lady. Ich schaue in die ecke wo Diesel lag, sehe in gedanken sein gesicht, seine mimik und die tränen laufen, ich sehe auf den sofa ecken und Lady ligt nicht mehr dort wie so viele jahre. Sachen die ich noch mit ihnen tun wollte und es nicht mehr geht. In gedanken vor meinem augen sind sie da, doch wenn ich mit der Hand hinfasse, fasse ich ins leere. Die tieffe der freundschaft und die tiefe der trauer verstehen viele nicht, da ich ja noch andere hunde habe. Von denen ich jeden tief und innig liebe, da jeder für sich eine persönlichkeit ist. Und trozdem stehen mir manchmal tränen in den Augen auf dem Platz, weil mich eine kurtzre innige sequene an einem der beiden verstorbenen Hunde erinnert. Mich tröstet, wenn ich in den himmel schaue und die sterne sehe das wir uns eines tages wider treffen und für immer und ehwig zusammen sein werden. Manchmal kommen sie eben vorbei um hallo zu sagen. Sie fehlen mir sehr
      In ewiger und aufrechter Liebe an Lady und Diesel

  2. Oh ich verstehe dich SOOO gut!
    Ist mir mit Loki auch schon oft passiert. Er ist immerhin SCHON 5 Jahre alt.
    Ich atme dann auch gaaaanz tief seinen beruhigenden Geruch ein und weiss, er ist da! Noch gaaaaanz lange hoffentlich…

    • Hallo Linda

      Schön zu wissen, dass ganz viele andere Hundebesitzer genau gleich fühlen und denken. Dein Loki ist toll und ihr habt bestimmt noch viele Jahre gemeinsam Spass.

      Sandra

  3. So rührend Deine Worte und Deine Gedanken, liebe Sandra , auch wenn sie mich zum weinen gebracht haben. Colette hat recht, genieße einfach die Zeit, Du kannst nicht wissen, wann sie zu vorbei ist, ich musste bei zwei Hunden den Zeitpunkt bestimmen, weil ich sie einfach nicht weiter leiden lassen wollte. Das war eine schwere Entscheidung ! Dann hab ich meine geliebte Debbie ganz plötzlich und unerwartet im Alter von 2 Jahren verloren, was unvorstellbar grausam war. Ich wünsche Dir, dass Dein Hund nach einem langen erfüllten Leben in Frieden in Deinen Armen einschlafen darf ! Dann fällt es leichter, ihn gehen zu lassen.
    Alles Liebe Ellen

    • Hallo Ellen

      Dann lass uns doch gemeinsam eine Runde weinen. Es tut wirklich gut. Und dann trocknen wir unsere Tränen und geniessen die Zeit mit unseren Schnuffis.

      Das glaube ich dir, die Entscheidung fällt nicht leicht. Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Der Kopf sagt jetzt, das Herz kann nicht loslassen. Ich wünsche mir, dass unsere Hunde und ganz klar den richtigen Zeitpunkt zeigen werden.

      Alles Gute für dich
      Sandra

  4. Liebe Sandra,
    ich habe eine etwas spezielle Einstellung zum Tod. Ich fürchten ihn nicht, genauso wenig wie den meiner liebsten. Alles ist endlich, so meine Überzeugung und das ist auch gleichzeitig meine Erlösung. Alles was ist wird vergehen, tut es bereits mit jedem Atemzug. Für mich ist der Tod und der Abschied ständig präsent, ich begrüsse ihn, er ist irgendwie auch fast wie ein guter Freund.
    Ragnarson ist nun ca 11jährig und schon ein richtiger Opi. Ich geniesse diesen süssen Hundeopa in vollen Zügen und weiss, ich werde ihn vermissen, wenn er genug hat und sich verabschiedet. Doch ich werde mich vor allem darüber freuen, dass er gehen durfte und darüber, das er ein Teil von mir war.
    Er hat mich so vieles gelehrt, hat mich weiter gebracht und mein Leben teils unerträglich, teils erst wieder richtig lebenswert gemacht. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar. Als Gegenleistung werde ich ihn jederzeit gehen lassen, wenn er gehen will und ich bin überzeugt, dass er mir dies deutlich zeigen wird. Im Moment ist es noch nicht so weit.

    Seine Vorgängerin Gina hat eine kleine Abschiedsparty von uns bekommen und konnte dann auf der Sonnenterrasse einschlafen. Sie hatte genug gelebt, hatte vieles erlebt und ich habe mich gerne von ihr verabschiedet. Anschliessend nahm ich sie in Gedanken mit auf einen grossen Spaziergang um nochmal voll bei ihr zu sein. Danach war gut. Es sollte ein neuer Lebensabschnitt beginnen, Ragnarson läutete ihn einige Monate später mit lautem Heulen ein.

    Ich bin gespannt was ich mit ihm auf seine alten Tage noch erleben darf und wie es nach seinem Abschied mit mir weiter geht. Auch bin ich gespannt, wann ich mich dann verabschieden darf, noch ist es wohl auch bei mir nicht so weit.
    Es kommt wie es kommt und es wird immer richtig sein.

    Alles Gute Dir und Deinen Lieben!
    Katrin

    • Hi Katrin

      Danke für deine andere Sicht der Dinge. Du machst mir Mut. Ich hoffe doch sehr, dass ich den Abschied von Chetana irgendwann auch so schön gestalten kann. Und wenn es soweit ist wird sie es mich wissen lassen. Jetzt geniessen wir beide noch die vielen gemeinsamen Jahre die uns bleiben.

      Sandra

  5. Ich habe in meinem Leben bereits einige Hunde überlebt, früher noch bei meinen Eltern, heute „eigene Hunde. Manchmal war es vorausschaubar wann das Ende naht, einmal, bei unserem über alles geliebten Harry, leider nicht.

    Sei einfach jede Minute dankbar für die gemeinsame Zeit und geniesse sie, wenn der Zeitpunkt gekommen ist wird dir das schon klar sein und du wirst das richtige tun,
    So hart es natürlich ist, nach jedem Abschied habe ich wieder tolle Hunde gefunden die nun mein Ein und Alles sind, so denke ich viel an die Zeit zurück als meine anderen Weggefährten noch bei mir waren, aber die „neuen“ sind nun da und bekommen meine ganze Liebe. Ich hatte kurz vor dem Tod von Harry noch ein wunderbares Bild von ihm gemacht das bei uns im Eingang hängt (knapp in Lebensgrösse) und stehe oft davor um in Gedanken etwas zu versinken und etwas traurig inne zu halten, aber auch jedes mal wenn ich vor dem Bild stehe stupsen mich drei feuchte Nasen von unten her an die zeigen das es trotzdem weiter geht, auch wenn Bilder von diesen drei Nasen wahrscheinlich in einigen Jahren nebendran hängen, hoffe ich auf weitere, liebevolle Nasen denen ich dann meine ganze Liebe widmen kann.
    Der Kreislauf ist wohl unumgänglich und muss jedem Hundehalter klar sein, so trage ich meine Cora, Hasso, Sheena, Pitt und Harry bis an MEIN Lebensende in meinem Herzen wie dann auch die Vierbeiner denen ich jetzt und künftig ein hoffentlich wunderbares Hundeleben ermögliche.
    Klar ist aber auf jeden Fall, ich möchte nie ohne Hunde an meiner Seite sein!

    LG Serge (mit Aponi, Luna und Murphy)

    • Hallo Serge

      Da ich deine jetzigen Fellnasen kenne, kann ich mir gut vorstellen, wie viel Freude sie dir machen. Auch Harry kannte ich und finde es sehr schön, wie du dich täglich an ihn erinnerst. Der Kreislauf ist wirklich unumgänglich. Vielen Dank für deine Worte, es tut gut das zu lesen.

      Sandra

  6. Liebe Sandra
    Sehr schön geschrieben, danke. Ich durchlebe jeden Tag mit Melvin einen kleinen Abschied, er ist jetzt zwölf Jahre.
    Möchte noch anmerken, genau so wichtig ist das Thema in der Familie. Auch wenn du schreibst dort kannst du das besser ausblenden, das Gegenteil sollte man machen. Unbedingt darüber sprechen, denn plötzlich kann es zu spät sein.
    Äs Drücki a dich und dini Fellnase<3

    • Danke Ursi für deine Rückmeldung. Wie recht du hast wegen der Familie. Nur da ist der Abschied noch so weit weg. Oder ich tröste mich einfach mit diesem Gedanken. Aber, es kann so schnell gehen. Ich habe mir vorgenommen nie verärgert aus dem Haus zu gehen und mich immer zu verabschieden.
      Sandra

  7. LB Sandra, danke für deine schönen Worte … ja ich kenne diese Gefühle nur zu gut, doch leider musste ich meinen Kimbo Mitte Mai Jahr für immer verabschieden … und gleich sind sie wieder da, die Tränen … eine Hundebeziehung ist und bleibt einzigartig. Man ist mental dauernd mit seinen Lieblingen verbunden, wird bedingungslos geliebt und erlebt so viel Lustiges, Einzigartiges. Du fragst nach Verständnis: Meine Familie und mein näheres Umfeld hatte Null Verständnis für meine Traurigkeit. Für sie war es ja nur ein Hund. Manche haben mir geraten Beruhigungspillen zu schlucken, weil ich immer weinte. Doch muss man sich heute denn schämen, wenn man um seinen Hund trauert? Ich fand das unglaublich und habe mir einfach nur Zeit gelassen. An meinem neuen Wohnort im Aargau hat es niemand gemerkt, dass mein Hund gestorben ist, obwohl mein Cocker doch recht auffällig war. Viel Verständnis bekam ich hingegen auf dem Campingplatz, wo ich bis Herbst meinen Wohnwagen als WE-Häuschen nutzte. Dort gibt es viele Hunde. Insgesamt fühle ich mich aber provilegiert: die Natur schenkte mir einen gesunden, lustigen Hund und mit 13.5 Jahren durfte ich in aller Würde von meinem Kimbo Abschied nehmen und sein Körper der Natur zurückgeben. Vor seinem Abschied verbrachten wir noch bewusst eine tolle (Abschieds-)Woche in Cannes, wo er nochmals aufblühte, denn er liebte wie ich die Franzosen, und die Franzosen ihn. Im Aargau wollte er nie leben …

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