Wie du trotz Job mehr Zeit für deine Hunde bekommst

Job und HundWenn du arbeitest, hast du keine Zeit für einen Hund. Dies hast du bestimmt auch schon gehört. Ist eine weit verbreitete Aussage.

Wer kann es sich heute noch leisten „nicht zu arbeiten“? Die alten Muster sind lange überholt. Die Frau ist den ganzen Tag zu Hause und der Mann geht arbeiten. Und ja, nebst dem Haushalt und den Kindern hatte die Frau sicherlich reichlich Zeit für den Hund.

Mehr Zeit als die berufstätigen! Die Frau ist zu Hause, aber ob sie Zeit für den Hund hat? Ich bezweifle es.

Und was bedeutet es Zeit zu haben? Ich habe am Nachmittag frei und somit habe ich viel Zeit für die Hunde. Denkste! Nur weil ich nicht meinem bezahlten Job nachgehe, heisst es nicht, dass ich Zeit habe.

Wir gehen einem Hobby nach, sind in verschiedenen Vereinen und haben viele alltägliche Dinge zu erledigen. Habe ich mehr Zeit, wenn ich nicht arbeiten gehe? Steht mir mehr Zeit zu, weil ich nur Teilzeit arbeite?

Ob du einen oder mehrere Jobs hast sagt nichts darüber aus, ob du Zeit für einen Hund hast. Es geht um dein Zeitmanagement und um die wertvolle Zeit zusammen mit deinem Hund. Gerade wenn du wenig Zeit hast, ist es umso wichtiger, diese bewusst zu gestalten.

Ja, Berufstätige sollen einen Hund haben. Zeit lässt sich finden. Da gibt es Tricks, die dir dabei helfen. Wichtig ist, dass dein Hund nicht die ganze Woche alleine zu Hause rumhockt. Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Weisst du wie viel Zeit du vor dem TV sitzt? Wie viele Stunden am Tag nimmt dich dein Handy in Anspruch? Wo verblödest du deine Zeit? Werde dir dessen bewusst und ändere das.

Wie?

Kopf leeren – Aufgaben notieren

Ich muss noch einkaufen, Herrn Meier anrufen und die Schuhe für die Versammlung raussuchen. Und dann darf ich die Wäsche nicht vergessen…

Eigentlich will ich gerade den neuen Bloggi schreiben. Die genannten Gedanken kreisen in meinem Kopf und legen mich lahm. Statt zu schreiben studiere ich über meine Aufgaben nach.

Am Schluss habe ich weder den Bloggi geschrieben noch die Aufgaben erledigt. Also muss ich länger am Bloggi arbeiten und die Zeit geht von den Hunden ab.

Mach deinen Kopf frei. Habe deine Pendenzenliste griffbereit – auch nachts. Ich nutze hierfür Evernote auf dem Handy. Da habe ich eine Liste für Artikelideen. Immer wenn mir was in den Sinn kommt, wird es dort notiert.

Weiter habe ich eine Pendenzenliste. Herr Meier anrufen und die Schuhe für die Versammlung richten steht da drin. Mein Kopf ist frei und jetzt fliessen die Buchstaben wieder zu einem Text für den Bloggi zusammen.

Wenn du mehr Zeit willst, musst du diese planen

Mit dem Aufschreiben alleine ist es nicht getan. Du musst die Aufgaben auch einplanen.

Ich muss den neuen Bloggi schreiben. Im Moment habe ich da nicht so Bock drauf. Ich beantworte noch schnell die Mails. Das steht ja auch auf meiner Pendenzenliste.

Und nach den Mails schaue ich im Internet wo wir in den nächsten Ferien hinfahren. Auch das steht auf der Liste.

Der Nachmittag ist vorbei und der Bloggi hat sich nicht selbst geschrieben. Für die Ferien habe ich ein paar Ideen und die Mails sind beantwortet. Naja, bis auf die Neuen, welche schon wieder rein gekommen sind.

Auf der Liste kann ich nicht wirklich was abhaken. Egal, machen wir morgen. So wird deine Liste immer länger – du vertrödelst Zeit, weil du diese nicht planst – oder weil du sie hast.

Wenn du Aufgaben in deine Liste schreibst, überlege dir, wie lange du für die Ausführung brauchst und bis wann die Aufgabe erledigt sein will.

Schaue deine Liste täglich durch. Wie viel Zeit steht dir heute nebst deinem Beruf zur Verfügung? Verplane niemals 100 Prozent dieser Zeit. Das funktioniert nicht.

Welche Aufgaben sind bald fällig und passen in dieses Zeitfenster? Welche Aufgaben willst du heute angehen und welche davon kannst du heute abschliessen?

Ich bin jeweils um 13 Uhr zu Hause und habe schon gegessen. Ich verplane meinen Nachmittag bis 17 Uhr. Die Zeit danach versuche ich mir komplett frei zu halten. Somit habe ich 4 Stunden, die ich verplanen kann – nicht zu 100 Prozent. Also planen wir 3 Stunden für heute Nachmittag.

  • DiscDog-Events Sitzung vorbereiten – 1 h
  • Titelbild für Bloggi gestalten – 0.5 h
  • Mails beantworten – 0.5 h
  • Wäsche – 0.75 h
  • Anruf Herr Meier – 0.25 h

Wow, das geht perfekt auf. Aber ein wichtiger Punkt ging vergessen. Meine Hunde. Ich bin den ganzen Nachmittag zu Hause und habe keine Zeit für meine Hunde.

In meiner Pendenzenliste steht „Zeit für Chetana und Sammy“, täglich, 0.5 h

Meine Planung sieht dann so aus:

  • DiscDog-Events Sitzung vorbereiten – 0.5 h
  • Titelbild für Bloggi gestalten – 0.5 h
  • Mails beantworten – 0.5 h
  • Wäsche – 0.75 h
  • Anruf Herr Meier – 0.25 h
  • Zeit für Chetana und Sammy – 0.5 h

Die Sitzung ist erst in 5 Tagen, dank meiner Planung bin ich früh genug dran. So kann ich einen Teil heute und den anderen Teil morgen vorbereiten.

Die halbe Stunde für die Hunde ist nicht viel. Ist für mich aber ein Minimum an Zeit, welche ich für meine Hunde am Nachmittag einplanen will. Steht nicht viel auf der Liste, weite ich die Zeit gerne aus.

Und, es ist nur die geplante Zeit von meinem geplanten Nachmittag. Abends haben die Hunde ihre fixen Zeiten (nicht verplant). Dies gehört für mich in den normalen Alltag. Wie das bereitmachen für die Arbeit und der Arbeitsweg auch.

Ich werde nicht akribisch meinen kompletten Alltag planen. Dafür habe ich noch zu viel freie Zeit als das ein intensiver Plan nötig wäre.

Aber ich habe gemerkt, dass trotz eines freien Nachmittags nicht immer Zeit für die Hunde vorhanden ist. Deshalb plane ich diese Zeit ein.

Du hast keinen freien Nachmittag? Sehr schade, kann ich dir nur empfehlen. Ist Lebensqualität pur.

Aber du hast einen freien Abend. Mach dir den Plan für deinen Abend. Welche Aufgaben willst du heute Abend angehen? Vergiss die Zeit für deine Hunde nicht.

Du willst den Skip üben oder eine Abfolge trainieren? Schreibe dir dies als Aufgabe auf und plane es ein. Jeden Tag 10 min. Wurftraining bringt dich weiter.

Und wenn du viel um die Ohren hast, beginne auch deine Entspannungsmomente einzuplanen. Du bist ein Mensch, du musst nicht permanent funktionieren. Du brauchst Momente des Nichtstuns – Momente für dich oder für deine Beziehung.

Es ist schade, aber Realität. Wir müssen Zeit für Schönes, Zeit für Entspannung und die Zeit für Zweisamkeit einplanen. Sonst geht das unter.

Und wenn du trotz der Planung zu wenig Zeit hast?

Erfahre im nächsten Bloggi, wie du Wichtiges von Unwichtigem trennst, wie du Zeitfresser ausschaltest und deine Zeit bewusst mit deinen Hunden geniesst.

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Über Sandra

Ich bin seit 2008 vom DiscDog-Virus angesteckt. Meine Faszination entfaltet sich hinter den Kulissen und neben dem Turnierfeld. Ich bin sozusagen die Online-DiscDoggerin.

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